Tagesspiegel (9.6.2010): DVU-Chef aus Partei geworfen

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TAZ (9.6.2010): Neonaziforen-Macher geoutet

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nicht vergessen: Bündnistreffen am 10.06.2010

Thilo Sarrazin macht es vor – doch ist er ein Einzeltäter? Rassistische und nationalistische Denkstrukturen finden sich in der gesamten Breite unserer Gesellschaft, häufig getarnt als “logische Differenzierung von Tatsachen”. Eben wie bei Thilo Sarrazin, der als ehemaliger Finanzsenator Berlins und Vorstandsmitglied der deutschen Bundesbank nicht nur einmal ein rassen-ideologisches Denken an den Tag gelegt hat.

Aber woher kommen diese Tendenzen in unserer Gesellschaft, die von sich behauptet, aus der Geschichte gelernt zu haben? Trägt der Leistungsdruck gepaart mit der Angst vor sozialen Unsicherheiten wie Arbeitsplatzverlust, Krankheit oder fehlenden Zukunftschancen dazu bei, dass sich die Gesellschaft zunehmend selbst dividiert und die Schwächsten erneut stigmatisiert werden?

Diskutiere mit uns! Das nächste Treffen findet am 10.6.2010 ab 18 Uhr im SPD-Büro in Bad Segeberg statt (siehe links).

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Rechtsextreme auf Schmelzkurs (taz vom 3.6.2010)

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Lehren aus der Hyperkrise: Keynes hatte doch recht – Gespräche auf Deutschland-Radio

die Links zu den drei Beiträgen der Sende-Reihe “lehren aus der Hyperkrise” des Deutschland-Radios, absolut hörenswert:

Zerstörerisches Geld

Keynes hatte doch recht!


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Bündnis diskutiert über rechts-ideologische Gefahren in der Mitte der Gesellschaft

Während des letzten Treffens des Bündnisses diskutiertierten die Anwesenden über rechtsextreme Tendenzen und Positionen, die weit in der so genannten Mitte unserer Gesellschaft verbreitet sind. Asoziales, rassistisches Gedankengut zeigt sich bereits in vielen Facetten des täglichen Lebens und ist kein Phänomen am Rand der Gesellschaft. Auch in scheinbar linken Positionen und Aussprächen stecken zum Teil ausländerfeindliche Merkmale, zum Beispiel in Bezug auf die Arbeitskraft von ausländischen Mitbürgern. Wer hat nicht schon ‘mal gehört, dass Ausländer Berufe wahrnehmen, die “Deutsche” nicht machen wollen? Dies ist sicher kein antirassistisches Meinungsbild.
Ebenso spielt der allgemeine Umgang mit Menschen in unserer Gesellschaft, vor allem mit den schwächsten, eine wichtige Rolle für die Prägung jeder und jedes einzelnen. Wer vom Staat im Stich gelassen wird oder in eine Reihe mit anderen Menschen nur als Ziffer in einer Datei behandelt wird, entwickelt ein anderes, eigenes Bild des sozialen Umfelds. Aber gerade Toleranz und Demokratieverständnis sind notwendig, um gedankliche Konstruktionen sozialer Ungleichheit zu überwinden.

Hast du Interesse, an der Diskussion teilzuhaben, oder siehst du das ganz anders? Dann komm’ vorbei, die Diskussion wird beim nächsten Bündnis-Treffen fortgesetzt!

Hintergrundmaterial:

PDF (1,7 MB):  Bewegungen in-der-mitte_referat.pdf

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